TENNIS MEDIZIN | Doktor-Bericht

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Ich habe hunderte Tennis-Spieler zur Operation gedrängt. Heute weiß ich: 80% hätten sie nie gebraucht.

Dr. Michael Schmidt. | Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin | Frankfurt

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(Aktualisiert: 18.11.2025)

Title

Nach 11 Monaten Schmerzen und 1.500€ verschwendet: Ein Münchner Läufer entdeckt die wahre Ursache seiner Knieschmerzen

Es ist schwer, das zu schreiben.

 

Nicht wegen der Scham – obwohl die da ist, glauben Sie mir. Sondern weil ich weiß, dass irgendwo da draußen einer meiner ehemaligen Patienten das liest. Jemand, dem ich vor zwei, drei Jahren gesagt habe: "Sie müssten operieren oder Sie können nie wieder Tennis spielen."

 

Jemand, der vielleicht aufgehört hat.

 

Wegen mir.

 

Vor zehn Monaten stand ich auf einem Tennisplatz in Frankfurt und verlor ein Match. 6:2, 6:3. Der Typ auf der anderen Seite zerstörte mich. Schnelle Füße. Präzise Schläge. Null Schmerzen.

 

Sein Name war Michael Berger, 51 Jahre alt.

 

Ein Jahr zuvor saß er in meiner Praxis. Knieschmerzen beim Tennis. Jeder Stop, jede Bewegung zur Seite – brennender Schmerz. Das MRT zeigte einen Meniskusschaden. Eine Teilabnutzung, chronische Reizung.

 

"In Ihrem Alter heilt das nicht mehr von selbst," sagte ich ihm. "Sie haben zwei Optionen: Sie lassen sich operieren, oder Sie können nie wieder Tennis spielen."

 

Ich schob ihm das OP-Formular über den Tisch.

 

Er unterschrieb nicht. Sagte nichts. Stand auf und ging.

 

Ich dachte, er hätte aufgehört. Hatte akzeptiert, dass Tennis vorbei war.

 

Aber da stand er. Auf der anderen Seite des Netzes. Spielte, als wäre nichts gewesen.

 

Nach dem Match gingen wir zum Netz. Hände schütteln. Seine Miene war ernst.

 

"Herr Doktor," sagte er. Nicht freundlich. "Wissen Sie, was das Schlimmste war?"

 

Ich schwieg.

 

"Nicht die Schmerzen. Sondern dass Sie mir gesagt haben, ich müsse aufhören. Tennis ist mein Leben. Und Sie wollten mir das wegnehmen."

 

Ich schluckte. "Michael, ich—"

 

"Warten Sie."

 

Er ging zu seiner Tasche. Holte etwas raus. Eine alte, platte Einlage. Seine alte Standard-Tennisschuh-Einlage.

 

Reichte sie mir.

 

"Das war mein Problem. Nicht mein Knie. Das."

 

Ich nahm die Einlage. Drückte mit dem Daumen rein. Kein Widerstand. Komplett tot. Wie Pappe.

 

"Ihre... Einlage?"

 

"Ich bin nach Hause gegangen. Habe tagelang recherchiert – Foren, Videos, andere Spieler. Alle sagten das Gleiche: Tote Einlagen. Ich habe Tennis-spezifische Einlagen bestellt. Nach zwei Wochen konnte ich wieder schmerzfrei spielen. Keine OP. Kein Aufhören."

 

Er sah mich an. "Sie wussten das nicht?"

 

Ich stand da, mit dieser toten Einlage in der Hand, und eine Frage brannte sich in meinen Kopf:

 

Wie viele hatte ich falsch behandelt?

Was ich in dieser Nacht tat

Ich fuhr nach Hause. Konnte nicht schlafen.

 

Ich setzte mich an den Laptop. Googelte "tennis insole degradation biomechanics."

 

Die erste Studie: "Compression set of EVA foams under cyclic loading" – Journal of Sports Sciences, 2019.

 

Dann die zweite. Die dritte. Die vierte.

 

Bis zum Morgengrauen hatte ich zwölf Studien gelesen. Alle sagten das Gleiche:

 

EVA-Schaum – das Standardmaterial in fast allen Sportschuhen – verliert unter wiederholter Belastung 60-80% seiner Dämpfungseigenschaften.

 

Bei Tennis, mit seinen Stop-and-Go-Bewegungen, nach 20-30 Spielstunden.

 

Das sind drei Wochen bei einem aktiven Spieler.

 

Drei Wochen.

 

Die nächste Woche nahm ich mir frei. Ich sprach mit Sportphysiologen. Ich rief einen Professor für Biomechanik an der Sporthochschule Köln an. Ich wollte sicher sein. Wollte wissen, ob das wirklich stimmt.

 

Nach einer Woche war ich überzeugt.

 

Und dann öffnete ich meine Patientenakten.

 

Ich bin Orthopäde mit Schwerpunkt Sportmedizin. Meine Praxis liegt in Frankfurt, in der Nähe von drei großen Tennis-Clubs. Viele meiner Patienten sind Tennis-Spieler – etwa 15-20 pro Woche. Die meisten zwischen 45 und 65.

 

Sie kommen mit den gleichen Beschwerden: Fersensporn. Knieschmerzen. Achillessehne.

 

Mein Protokoll war immer das gleiche:

  1. Patient beschreibt Schmerzen
  2. MRT
  3. Diagnose (Entzündung, Reizung, Verschleiß)
  4. Physiotherapie, Kortison, OP-Empfehlung

70% hatten Erfolg. Für zwei Wochen. Vielleicht einen Monat.

 

Dann kamen sie wieder.

 

"Die Physio hat geholfen, aber jetzt ist es wieder da."

 

"Die Kortison-Spritze war gut für drei Wochen."

 

"Wird das jemals aufhören?"

 

Ich verstand nie, warum.

 

Jetzt saß ich da, um 3 Uhr morgens, mit hunderten Patientenakten, und verstand:

 

Ich hatte jahrelang Symptome behandelt. Die Entzündung. Die Sehne. Das Knie.

 

Die Ursache – die tote Einlage – hatte ich nie gecheckt.

 

In 15 Jahren. Nie.

Das Experiment, das alles veränderte

Am nächsten Tag änderte ich mein Protokoll.

Wenn sich ein Tennis-Spieler mit den typischen Beschwerden meldete – Fersenschmerzen am Morgen, Knieschmerzen nach dem Spielen, Brennen in der Achillessehne – sagte ich am Telefon: "Bringen Sie bitte Ihre Tennisschuhe zum Termin mit."

 

In den nächsten sechs Wochen testete ich 47 Tennis-Spieler.

 

Das ist, was ich fand...

Patientin #1: Frau Müller, 52 – "Ich verstehe es nicht mehr"

Fersensporn. 18 Monate.

 

Sie saß in meinem Büro und ihre Hände zitterten leicht, als sie sprach.

 

"Ich verstehe es nicht mehr, Herr Doktor," ihre Stimme brach fast. "Die Einlagen vom Orthopäden haben 580€ gekostet. Fünfhundertachtzig Euro. Das ist... das war fast ein Monatsgehalt für mich. Die ersten drei Wochen – endlich, endlich keine Schmerzen. Ich dachte, ich hätte es geschafft. Dann kam alles zurück. Schlimmer als vorher."

 

Sie sah mich an, ihre Augen feucht. "Was mache ich falsch? Warum hilft nichts?"

 

Ich kannte die Liste. Sie hatte alles probiert: Stoßwellentherapie, Kortison, maßgefertigte Einlagen, YouTube-Übungen.

 

Jeden Morgen, der erste Schritt aus dem Bett: stechender Schmerz.

 

Ich bat sie, über den Flur zu gehen. Ganganalyse. Ich filmte es mit meinem Handy in Slow-Motion.

 

"Sehen Sie das?" Ich zeigte ihr das Video. "Ihre Ferse knickt bei jedem Schritt ganz leicht nach innen. Nur ein paar Millimeter. Mit bloßem Auge kaum sichtbar. Das nennen wir Überpronation."

 

"Aber... ich spüre das nicht," sagte sie.

 

"Genau. Niemand spürt das. Aber bei jedem Stop auf dem Tennisplatz passiert das. Hundertmal pro Match. Das addiert sich. Und wenn die Einlage tot ist – geht die komplette Kraft direkt in Ihre Ferse."

 

Dann nahm ich die Einlagen raus. Daumen-Test: Kein Widerstand. Tot.

 

Ich empfahl ihr, Tennis-spezifische Einlagen zu testen. Aber auch: langsam wieder reinzusteigen.

 

Vier Wochen später rief ich sie an.

 

Sie weinte. Vor Erleichterung.

 

"Die ersten schmerzfreien Morgen seit 18 Monaten."

Patient #2: Herr Klein, 55 – Die Frage, die ich nie stellen wollte

Herr Klein war anders.

 

Er hatte die OP bereits hinter sich. Meniskus. Vor 14 Monaten.

 

Die ersten sechs Monate: schmerzfrei. Er dachte, es wäre vorbei.

 

Dann kamen die Schmerzen zurück. Gleiche Stelle. Gleiches Brennen beim Tennis.

 

"Ich verstehe es nicht," sagte er. "Die OP war doch erfolgreich. Warum tut es wieder weh?"

 

Seine Schuhe: drei Monate nach der OP gekauft. Neu. Teuer. 160€.

 

Die Einlagen: tot.

 

Ich saß da und der Verdacht brannte in mir.

 

Das Problem war wahrscheinlich nie sein Meniskus gewesen. Sondern seine Einlagen. Schon damals. Die OP... hatte er die überhaupt gebraucht?

 

Ich konnte es nicht mit Sicherheit sagen. Ich bin kein Hellseher. Aber der Gedanke ließ mich nicht los.

 

Ich sagte ihm nichts davon. Nicht direkt. Stattdessen erklärte ich ihm die Mechanik. Die toten Einlagen. Die Belastung aufs Knie. Wie drei Wochen Tennis die Dämpfung zerstören.

 

"Ihre neuen Schuhe – die sind auch schon betroffen," sagte ich. "Testen Sie Tennis-spezifische Einlagen. Und wir schauen, wie es sich entwickelt."

 

Sechs Wochen später rief ich ihn an.

 

"Die Schmerzen sind weg," sagte er. "Komplett."

 

Ich legte auf und starrte auf meine Notizen.

 

Hatte er die OP gebraucht?

 

Wahrscheinlich nicht.

 

Aber ich werde es nie mit Sicherheit wissen. Und diese Unsicherheit – die bleibt.

Patient #3: Herr Fischer, 61 – "In Ihrem Alter..."

Herr Fischer kam zu mir, weil er gehört hatte, dass ich mich auf Sportmedizin spezialisiere.

 

"Ein anderer Orthopäde hat mir gesagt, in meinem Alter sollte ich aufhören," sagte er direkt, ohne Umschweife. Keine Resignation in seiner Stimme. Eher Trotz.

 

Fersensporn. Leichte Knieschmerzen. Beides.

 

"Ich bin nicht bereit, aufzuhören," fügte er hinzu. "Tennis hält mich fit. Meine Frau ist vor zwei Jahren gest..." Er brach ab. Räusperte sich. "Tennis ist meine Gemeinschaft. Ich wollte eine zweite Meinung. Von jemandem, der Sport versteht."

 

Seine Einlagen: wie Papier. Hauchdünn. Tot.

 

Ich machte den Equipment-Check. Den Daumen-Test. Dann zeigte ich ihm die Ergebnisse.

 

"Sie sind nicht zu alt," sagte ich. "Ihre Einlagen sind zu alt."

 

Er blinzelte. "Was meinen Sie?"

 

Ich erklärte die Mechanik. Die Stop-Kräfte. Die toten Einlagen. Warum das sowohl Fersensporn als auch Knieschmerzen verursachen kann.

 

"Der andere Arzt hat Ihr Alter gesehen," sagte ich. "Ich sehe Ihre Einlagen. Das ist der Unterschied."

 

Vier Wochen später rief ich ihn an.

 

"Ich spiele viermal die Woche," sagte er. Seine Stimme klang anders. Leichter. "Der andere Arzt lag falsch. Ich bin nicht zu alt. Ich hatte nur die falschen Einlagen."

Was die Zahlen mir zeigten

Von den 47 Tennis-Spielern:

  • 39 hatten tote Einlagen (83%)
  • 33 davon sind heute schmerzfrei (85%)
  • 4 brauchten zusätzlich Physiotherapie
  • 2 brauchten eine OP (echte strukturelle Schäden – aber beide spielen heute mit Tennis-Einlagen, um weitere Schäden zu verhindern)

Nach drei Monaten rief ich stichprobenartig Patienten an. Um zu prüfen, ob es wirklich funktioniert hatte.

 

Von 10 Anrufen:

  • 8 schmerzfrei
  • 1 deutlich besser
  • 1 keine Verbesserung

Die Erfolgsquote: 80%.

 

Das bedeutet: Vier von fünf "chronischen" Tennis-Schmerzen bei Spielern 45+ sind keine strukturellen Probleme.

 

Es sind tote Einlagen.

Was ich über Einlagen lernte (und was uns niemand beibringt)

Das schmutzige Geheimnis der Schuh-Industrie

 

Hier ist, was in deinen 150€-Tennisschuhen steckt:

 

Die Einlage kostet 40 Cent. Vielleicht 50 Cent, wenn der Hersteller großzügig ist.

 

Das Material heißt EVA-Schaum – das Standardmaterial in fast allen Sportschuhen.

 

EVA ist für Gehen gemacht. Für Komfort beim Spazieren.

 

Nicht für Tennis.

 

Tennis ist kein Laufsport. Es geht um explosive Stops. Bei jedem Stop geht das Drei- bis Vierfache deines Körpergewichts durch deinen Fuß.

 

80 Kilo Körpergewicht = 240-320 Kilo Kraft.

 

Die Einlage soll das abfangen.

 

Aber EVA-Schaum? Nach 20-30 Spielstunden – drei Wochen bei aktivem Spiel – kollabiert es. Permanent. Es federt nicht mehr zurück.

 

Wenn das passiert, geht die Kraft nicht in die Einlage.

 

Sie geht direkt in deine Ferse. Dein Knie. Deine Achillessehne.

 

Dein Körper kompensiert. Entzündung. Schmerz. Chronisch.

 

Niemand sagt dir das.

 

Nicht der Hersteller. Nicht der Verkäufer. Und bis vor zehn Monaten: nicht dein Arzt.

 

Die Schuh-Industrie will, dass du alle sechs Monate neue Schuhe kaufst. Das ist das Geschäftsmodell.

 

Billige Einlagen (40 Cent) → sterben nach drei Wochen → "Dein Schuh ist fertig" → neuer Schuh (150€).

 

Aber hier ist das Verrückte: Die Schuhe sind oft noch perfekt. Schau dir die Sohle an – keine Abnutzung. Das Obermaterial – wie neu. Der Schuh selbst hält zwei, drei Jahre.

 

Nur die Einlage stirbt nach drei Wochen.

 

Niemand sagt: "Tausch einfach die Einlage." Sie sagen: "Zeit für neue Schuhe."

 

Das Problem mit "maßgefertigten" Einlagen:

 

Viele meiner Patienten hatten teure, maßgefertigte Einlagen vom Orthopäden probiert. 400-600€.

 

"Die haben drei Wochen geholfen. Dann war alles wieder da."

 

Jetzt verstehe ich, warum.

 

Diese Einlagen sind für Gehen gemacht. Für Haltungskorrektur. Sie sind steif. Sie sollen deinen Fuß in eine Position zwingen.

 

Aber Tennis braucht dynamische Bewegung. Laterale Cuts. Schnelle Richtungswechsel.

 

Eine steife Einlage im Tennis ist wie Ski-Schuhe im Ballettsaal. Natürlich übertrieben, aber das Prinzip ist das gleiche. Sie funktioniert nicht.

 

Das ist das Problem:

  • Standard-Einlagen: zu weich (kollabieren nach drei Wochen)
  • Orthopädische Einlagen: zu steif (keine Bewegungsfreiheit)

Was Tennis-Spieler brauchen: Stützend UND dynamisch.

 

Warum wir Ärzte das übersehen: 

 

Ich habe sechs Jahre Medizinstudium gemacht. Fünf Jahre Facharzt-Ausbildung.

 

In diesen elf Jahren: null Stunden über Einlagen.

 

Wir lernen Knochen. Sehnen. Muskeln.

 

Wir lernen nicht, Equipment zu checken.

 

Wir gehen davon aus, dass das Equipment stimmt. Dass ein 150€-Tennisschuh gute Einlagen hat.

 

Und die Spieler? Die gehen davon auch aus. Wer 150€ für Schuhe ausgibt, erwartet Qualität. Niemand denkt daran, dass die Einlage 40 Cent kostet und nach drei Wochen stirbt.

 

Das ist unser blinder Fleck.

 

Und hier ist etwas, das schwer zuzugeben ist:

 

Als Arzt verdiene ich an Behandlungen. Physiotherapie: 60-80€ pro Session. Stoßwellentherapie: 420€. Kortison: 180€. Operation: 5.000€.

 

Wenn ich einem Patienten sage: "Kaufen Sie bessere Einlagen"?

 

Ich verdiene nichts daran.

 

Das System ist nicht darauf ausgelegt, dass wir die einfachste Lösung empfehlen.

 

Aber ich will helfen. Nicht verdienen. Helfen.

Mein neues Protokoll

Heute, wenn sich ein Tennis-Spieler mit den typischen Beschwerden meldet, sage ich am Telefon: "Bringen Sie bitte Ihre Tennisschuhe zum Termin mit."

 

Schritt 1: Der Equipment-Check:

 

Erste Frage: "Wie lange haben Sie diese Schuhe?"

 

Dann: "Darf ich?"

 

Ich nehme die Einlage raus. Daumen-Test: Ich drücke mit dem Daumen rein.

 

Wenn sie platt bleibt – kein Widerstand, keine Rückfederung – ist sie tot.

 

Ich schaue auch auf die Dicke und Struktur. Wenn die Einlage hauchdünn ist, wie Papier, ohne jede Form – das ist auch ein Zeichen.

 

Wenn die Einlage tot ist, weiß ich: Das ist wahrscheinlich das Problem.

 

Schritt 2: Das ehrliche Gespräch:

 

Keine Fachbegriffe. Einfach:

 

"Ihre Einlage fängt die Kraft nicht mehr ab. Bei jedem Stop geht die Belastung direkt in Ihr Knie, Ihre Ferse, Ihre Sehne. Das verursacht die Entzündung. Deshalb hat Physio nur temporär geholfen – wir haben das Symptom behandelt. Die Ursache blieb."

 

Schritt 3: Die Empfehlung:

 

"Bevor wir über Physiotherapie, Kortison oder eine OP reden: Testen Sie Tennis-spezifische Einlagen."

 

Ich erkläre: Sie fangen die Stop-Kräfte ab. Sie sind stützend, aber dynamisch. Für Tennis gemacht.

 

In den letzten Monaten habe ich viele Marken getestet. Einige waren zu weich, andere zu steif. OnAce war die einzige, die konsistent performed hat – die Balance zwischen Unterstützung und Bewegungsfreiheit.

 

Aber – wichtig – ich sage auch:

 

"Die Einlagen sind die Basis. Sie beheben die Ursache. Aber Ihre Sehne ist entzündet, Ihr Knie ist gereizt – die Heilung braucht Zeit. Erste zwei Wochen: nur zweimal spielen. Kurze Sessions. Dann langsam steigern."

 

Das ist realistisch. Die Einlagen sind kein Wundermittel. Sie stoppen das Problem. Der Körper braucht Zeit zum Heilen.

 

Die Rechnung, die alles klar macht:

Vorher:

  • Physiotherapie: 8 Sessions x 70€ = 560€
  • Kortison: 180€
  • Stoßwelle: 420€
  • OP: 5.000€

Gesamt: bis zu 6.160€.

Heute:

  • Equipment-Check: 0€
  • Tennis-Einlagen: unter 50€

80% meiner Patienten brauchen nichts anderes.

Warum ich das erzähle

Ich erzähle das nicht, um gut dazustehen.

 

Ich erzähle das, weil ich Frau Müller nie vergessen werde. Die Frau, die 580€ ausgab – fast ein Monatsgehalt – für Einlagen, die nach drei Wochen starben.

 

Ich vergesse Herrn Klein nicht. Der eine OP hatte, die er wahrscheinlich nie gebraucht hätte.

 

Ich vergesse Herrn Fischer nicht. Dem ein anderer Arzt sagte, er sei "zu alt."

 

Ich habe diesen Fehler 15 Jahre lang gemacht.

 

Tausende andere Orthopäden machen ihn immer noch.

 

Nicht aus Inkompetenz. Sondern weil das System uns nicht beibringt, nach unten zu schauen.

 

Wenn dein Orthopäde dir gesagt hat:

  • "Operation oder aufhören"
  • "In Ihrem Alter..."
  • "Das ist chronisch"
  • "Wir haben alles probiert"

Dann bitte ich dich:

 

Zieh deine Tennisschuhe aus. Nimm die Einlage raus. Drück mit dem Daumen rein.

 

Wenn kein Widerstand da ist – wenn die Einlage platt bleibt, dünn ist, keine Struktur hat – dann ist das wahrscheinlich dein Problem.

 

Nicht dein Alter. Nicht deine Sehne. Nicht dein Knie.

 

Deine 40-Cent-Einlage.

Wo du OnAce bekommst (und warum meine Patienten mich nerven)

Hier ist, was ich nicht erwartet hatte:

 

Seit ich angefangen habe, OnAce zu empfehlen, rufen Patienten mich an und fragen: "Herr Doktor, wann kommt die nächste Lieferung?"

 

Das Problem: OnAce produziert nur begrenzte Mengen. Die Qualität – stützend UND dynamisch, speziell für Tennis – ist aufwendig herzustellen.

 

Und hier ist das Verrückte: Die allermeisten Tennis-Spieler, die OnAce einmal probiert haben, wechseln nie wieder zu etwas anderem. Sie bestellen alle 6-12 Monate nach.

 

Das heißt: Jede neue Charge ist innerhalb von Tagen vergriffen. Die letzte? Vier Tage. Die meisten davon Nachbestellungen.

 

Für neue Kunden wie dich bleiben nur wenige übrig.

 

Gerade jetzt gibt es einen Sonderrabatt für Neukunden.

 

Aber ich sage das ehrlich: Sei schnell. Sonst musst du bis zur nächsten Charge warten.

 

Du kannst OnAce 60 Tage lang risikofrei testen. Wenn es nicht funktioniert – wenn du nach 60 Tagen immer noch Schmerzen hast – schickst du es zurück. Jeder Cent zurück. Keine Fragen.

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Zum Schluss

Letzten Monat habe ich wieder gegen Michael gespielt.´

 

Er hat gewonnen. 6:4, 6:3.

 

Die Einlagen funktionieren. Mein Rückhand-Return nicht.

 

Am Anfang war er sauer. Natürlich. Ich hatte ihm gesagt, er müsse aufhören oder sich operieren lassen.

 

Heute sitzen wir manchmal nach dem Spiel zusammen im Clubhaus.

 

"Sie wussten es nicht besser," sagte er neulich. "Jetzt wissen Sie es. Und Sie helfen anderen."

 

Ich bin Michael dankbar. Nicht für die Versöhnung.

 

Sondern für die Lektion.

 

Denn manchmal muss man erst verlieren, um zu sehen, was man all die Jahre übersehen hat.

Title

Dr. Michael Schmidt:

  • Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin
  • Frankfurt am Main

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